Kunstdetektei
Kunstermittler • Gemäldesuche

Rembrandt "Der Sturm auf dem See Genezareth" (um 1633)

 

 

Der größte bislang ungelöste Kunstraub der jüngeren Geschichte ereignete sich 1990 in Boston. Vor 23 Jahren hatten zwei als Polizisten verkleidete Männer mit falschen Schnurrbärten ohne Waffen die Nachtwächter des Stewart Gardener Museums überwältigt und danach Rembrandts „Christus im Sturm auf dem See Genezareth“, Vermeers „Konzert“, Manets „Bei Tortoni“ und zehn weitere Meisterwerke aus ihren Rahmen geschnitten. Damit rissen sie Gemälde im Wert einer geschätzten halben Milliarde US-Dollar von der Wand.

 

Anthony Armore, der für die Sicherheit im Gardner-Museum zuständig ist, meint, dass irgendwo rund um oder in Pennsylvania die Bilder im Keller eines exzentrischen Kunstliebhaber lagern. „An die Wand hängen kann man sich die Sachen wohl kaum.“